Das erste Mal in der Geschichte der internationalen TRIZ-Association (MATRIZ) sind zwei TRIZ-Master im TRIZ Master Certification Council (TMCC) vertreten, die nicht Russisch sprechen: Dr. MiJeong Song aus Südkorea und Dr. Robert Adunka aus Deutschland.

Das TMCC hat die Aufgabe, bei der jährlichen internationalen Konferenz die Anträge auf den TRIZ-Mastertitel zu beurteilen.
1997 erstellte Altschuller erstmals eine Liste mit Anwärtern, die im folgenden Jahr von ihm zu TRIZ-Mastern nominiert wurden. Als er im gleichen Jahr starb, wusste die TRIZ-Gemeinde erst einmal nicht, wie es nun mit der Ernennung der TRIZ-Master weitergehen sollte. Es dauerte acht Jahre, bis die MATRIZ Regeln aufgestellt hatte, wie ein TRIZ-Master zu bestimmen ist.

Anfangs gab es nur die Möglichkeit, den Mastertitel durch eine dissertationsähnliche Arbeit für die Weiterentwicklung der Methode zu erwerben: Man musste also entweder eine bestehende Methode verbessern oder eine neue Methode in den Baukasten einbringen.
Seit 2006 gibt es auch die Möglichkeit, den TRIZ Master „on merit“ – also auf Basis der persönlichen Verdienste zu erhalten. In diesem zweiten Ast gibt es noch einmal zwei Unterscheidungen: Einmal auf Basis der praktischen Arbeit mit TRIZ (dazu muss man beispielsweise merh als zehn unterschiedliche Patente haben) oder auf Basis der Publikationen.

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